14:00 Uhr:  Vernissage

Titel der Ausstellung: „Das Leben ist schön“   - Ölmalerei von Kerstin Morawietz (Schallenburg)

Blumen – Landschaften – Tiere - Stillleben

 

Die Veranstaltung wird musikalisch von Rene Klum (Duo „Wilder Wein“2017 Morawietz Katzen – Folk-2017 Morawietz BlumeBlues) umrahmt. René und ich waren in der gleichen Lehrgruppe, das ist schon ein paar Jahre her. Kürzlich habe ich erfahren, dass René selber auch malt! Dass er Musik macht, wusste ich ja schon. So hat sich der Kreis geschlossen, und ich freue mich sehr, dass er meine Ausstellungseröffnung musikalisch begleitet.

Meine Malfreundin Christina Gille wird ein paar Sätze über mich und meinen Werdegang erzählen.

 

Geboren wurde ich 1958 in Schloßvippach und lebe heute im Sömmerdaer Ortsteil Schallenburg in Thüringen. Ich bin verheiratet, von Beruf Ingenieurökonom und habe drei erwachsene Kinder und fünf Enkelkinder.


Schon früh habe ich meine künstlerisch-kreative Seite entdeckt und in vielen Hobbys (malen, basteln, handarbeiten, töpfern u.a.) ausgelebt. Heirat, Kinder, Haus, Beruf - da war nicht mehr viel Zeit für Hobbys.


2017 Morawietz kirschenSeit die Kinder selbständig sind, habe ich mich verstärkt der Malerei zugewandt, sie ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden.
Vieles habe ich mir autodidaktisch selbst erarbeitet, seit 2002 aber auch mehrere Kurse und Workshops besucht, unter anderem bei renommierten Malern wie Heidelore Syrowatka, Harald Blankenburg, Eckardt Funck, Conny Gabora, Ines Aust, Max Struwe, Ekkehard Hofmann, Kirsten Priebsch, Jordis Hammer und  Dr. Bernd Hartung, Dirk Schmitt, Herdin Radtke, Mary
Mc Clead und Bernie Oropallo aus Florida, Gary Jenkins aus Arizona, Jorge Villalba und anderen.
Seit 2006 bin ich Mitglied im Sömmerdaer Malkreis und war dort auch bis 2015 Vorsitzende. Ich bin Mitglied im Kunstverein der Region Sömmerda und gebe seit 2012 auch Malkurse im eigenen Atelier.

Meine Bilder waren auch schon in eigenen Ausstellungen sowie in Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland zu sehen, unter anderem im Haus der Begegnung in Sömmerda, im Hohen Haus auf Schloss Beichlingen, im Sparkassentreff in Sömmerda, in Washington DC, in Gerlos, in der Messehalle Erfurt, in der Küchentenne Buttelstedt u.a.

Nachdem meine erste Ausstellung auf Schloss Beichlingen 2008 unter dem Motto „Auf der Suche…" stand, kann ich heute sagen, dass meine Suche mich zur Ölmalerei führte. Ich habe große Freude an der Leuchtkraft der Farben, mir gefallen die weichen Übergänge und die geschmeidige Pinselführung der Ölmalerei. Ständig bin ich bestrebt, mich in dieser Technik weiter zu perfektionieren, und ich habe auch großen Spaß daran, meine Freude am malen an Interessierte weiterzugeben.

 

 

 

Rede zur Ausstellungseröffnung am 05.11.2017, Kerstin Morawietz, Schloß Beichlingen

 

Nun ist sie da, die zweite Ausstellung auf Schloss Beichlingen von meiner Freundin Kerstin Morawietz.

 

Kerstin kenne ich, denke ich, schon eine Ewigkeit und ich meine, vor kurzem erst hier gewesen zu sein und über ihre damalige Ausstellung gestaunt zu haben. Ich kann es kaum fassen, dass die vermeintlich kurze Zeit schon neun Jahre her ist. Neun Jahre, in denen Kerstin sich immer intensiver mit der Malerei beschäftigte, eine Zeit, in der sie die verschiedensten kreativen Fassetten austestete. Es entstand eine Vielzahl von Bildern, Aquarellen, Zeichnungen, Collagen und Pastelle, aber auch Ölbilder.2017 11 05 Moraw Schneider 3 - Kopie

 

2008 stand ihre Ausstellung, hier auf dem Schloss, unter dem Motto „Auf der Suche.“ Ja,sie war auf der Suche, auf der Suche nach dem Ausdrucksmittel, mit dem sie am besten ihrer Kreativität Ausdruck verleihen kann.

 

Da waren die Aquarelle, die auf gemeinsamen Malreisen entstanden. Plain Air, d.h. Malen im Freien, das Motiv direkt vor sich, ausgesetzt den Witterungsbedingungenund den neugierigen Blicken von Passanten. Es sind gute Werke entstanden, aber Kerstin war mit ihren so entstandenen Werken nicht zufrieden. Es fehlte ihr etwas.  

 

Ich glaube, ihr fehlte die Muse, die Ruhe, sich mit allen Sinnen dem Malprozess zu widmen. Sie hat gerne die Kontrolle über ihr Malergebnis. Sie hat ja eine Vorstellung, wie ihr Bild auszusehen hat, es soll perfekt werden.

 

Da stören solche unberechenbaren Faktoren wie Sonne, Wind, anfangender Regen oder aufkommende Kälte. So malte Kerstin immer mehr in ihrem Atelier. Hier waren ihre Ölfarben, ihre Staffelei und unzählige Malmotive, die auf ihre Umsetzung warteten. Es gab Zeiten, in denen Kerstin sich mit Collagen beschäftigte, mit Drucktechniken, mit der Töpferei, sie filzte, kreierte viele schöne kleine Geschenke. Kerstin ist eigentlich immer kreativ, bei allem was sie tut.

 

Ihr Zuhause ist ein Kunstwerk und in ihrem Garten findet man in jeder Ecke selbst hergestellte Keramik und liebevoll zusammengestellte Arrangements. Sie selbst ist wie ein Kunstwerk. Sie kann die schönen Dinge sehen, die um uns sind. Die rauschende Wiese, die Wolken, die wundervollen Blumen mit ihren zarten Düften. Die vielfältige Tierwelt, von der Katze bis zum Löwen, vom kleinen Zaunkönig bis zum prachtvollen Papagei. Das alles fasziniert unsere Ausstellerin.

 2017 11 05 Moraw Schneider 12 - Kopie

Und diese Begeisterung möchte unsere Künstlerin festhalten, sie möchte diese positiven Eindrücke Anderen näherbringen. Viele sollen teilhaben können, sollen sehen, sollen fühlen, wie schön das Leben ist. Um solche Bilder malen zu können, hat Kerstin die Ölmalerei für sich favorisiert. Mit dieser Maltechnik kann sie am besten all diese schönen Seiten des Lebens abbilden.

 

Kerstin malte viele Ölbilder, sie lernte ihr Handwerkszeug. Kam sie an ihre Grenzen, scheute sie sich nicht,sich Lehrer zu suchen, die sieweiterbringen konnten, von denen sie lernen konnte. So nahm Kerstin an Workshops bei Dirk Schmitt, Herdin Radtke, Mary McClead und Bernie Oropallo aus Florida und bei Gary Jenkins aus Arizona teil. Aber diese Workshops allein reichten nicht aus. All diese neuen Informationen und die Tipps mussten vertieft werden, mussten geübt werden. Und geübt hat sie, immer wieder entstanden neue Werke. Immer besser konnte Kerstin die Ölfarbe so auftragen, dass leuchtende Blumen auf der Leinwand erstrahlen konnten, das Gefieder der Papageien mit all seinen bunten Federn festgehalten ist.

 

Kerstin malte ihre geliebten Landschaften, malte Stillleben mit Äpfeln und Birnen, versuchte sich an Porträts und malte die Kirche ihres Wohnortes (Schallenburg) im Feininger-Stilin Acryl.  

 

Heute ist der Tag, an dem wir uns einen kleinen Einblick in Kerstins künstlerisches Werk verschaffen können. Nur wenige ihrer Ölbilder und ein Acrylbild können hier gezeigt werden, die Auswahl fiel schwer. Sie werden sehen, unsere Künstlerin ist nicht mehr auf der Suche. Sie hat ihre Maltechnik gefunden, mit der sie sich so ausdrücken kann, wie sie es sich vorstellt. Es ist ihr gelungen. Wir können sehen, wir können fühlen, wir können staunen.

 Lassen Sie sich verzaubern von den schönen Seiten des Lebens. Tauchen Sie ein in die Bilderwelten von Kerstin Morawietz.

 Christina Gille

 

 

weitere Informationen finden Sie unter  http://www.kerstin-morawietz.de/index.html

 

Anfahrt und Kontakt

Eingebettet in eine abwechslungsreiche, bewaldete Hügellandschaft am nordöstlichen Rand des Thüringer Beckens hat sich mit Schloss Beichlingen ein imposantes und vielseitiges Baudenkmal über Jahrhunderte erhalten.

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