Der Tag des Offenen Denkmals, Vernissage und 24. Beichlinger Chortreffen:

Als Thema wurde für dieses Jahr gewählt: „Entdecken, was uns verbindet08 2014 5

Der Tag des offenen Denkmals, mit dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“, steht diesmal ganz im Zeichen des Europäischen Kulturerbejahres. Denn kein Denkmal steht allein: Die von den Erbauern verwendeten Baumaterialien und Techniken verbinden die verschiedenen Regionen und Gattungen. Rares Baumaterial wurde über weite Strecken gehandelt, und reisende Handwerker, z. B. die Erbauer der Kathedralen, brachten neues Know-how mit. Stilelemente anderer Länder und Epochen inspirierten Architekten zu neuen Baustilen, die nicht nur die repräsentativen, sondern bald auch die bürgerlichen Bauten prägten. Denkmale sind immer ein besonderer Spiegel ihrer Zeit – und damit auch der Offenheit einer Gesellschaft gegenüber neuen Einflüssen.

Mehr als 7.500 Denkmale in ganz Deutschland laden jährlich am Tag des offenen Denkmals zum Besuch ein. Sie öffnen zum Teil auch sonst meist verschlossenen Türen für die Besucher und bieten vielfach Führungen an, die bisher unbekannte Aspekte des Schlosses beleuchten.

Denn das Motto wirft bei kurzem Nachdenken mehr Fragen auf, als es schnelle Antworten gibt. Die unterschiedlichen Fragestellungen sind jedoch in jeder Hinsicht äußerst reizvoll und wir sind sicher, dass Sie auf spannende und manchmal auch überraschende Antworten stoßen werden.

 

2018  09 Klaus Eisenbahn 313:30 Uhr Vernissage der Ausstellungen:

1. von Sabine Klaus (Sömmerda) und 2. Herrn Wolfram Keller (Jena)

Unter der Überschrift „Schienen, Dampf und Räder –Eisenbahnimpressionen in Deutschland“ stellt nach 2012 und 2014 („Landschaftliche Eindrücke von Schottland und Irland") zum nunmehr dritten Mal Sabine Klaus aus Sömmerda Ihrer Fotos auf Schloß Beichlingen aus.

Mit der Fotoausstellung möchte Frau Klaus ihre Eindrücke und die Faszination Eisenbahn den Besuchern näher bringen. Ihre Werke hielt sie nicht mit einer Digitalkamera fest, sondern begab sich mit einer analogen Kamera in die ungewöhnlichsten Positionen, um so einen anderen Blick auf die Eisenbahn zu erhaschen und fest zu halten.

 

Schienen, Dampf und Räder

 

"… ist eine Fotoausstellung die die eindrucksvoll sichtbare Kraftentfaltung der historischen Dampflock und die Eisenbahn der heutigen Zeit ins rechte Foto setzt.

 

Für mich ist es eine reizvolle Aufgabe die dynamischen Dampfzüge unter Volldampf und auf landschaftlich reizvollen Strecken mit der Kamera festzuhalten. Ebenso wie die energiegeladenen Schienenfahrzeuge, die der Personenbeförderung und dem Gütertransport heute dienen.

 

Zusammen genommen ergeben die Fotos eine kleine Reise zwischen Vergangenem und dem Jetzt und Heute."

 

Sabine Klaus

 

 

Wolfram Keller2018 Keller keine chance jpeg

  Vita:

 1960:    in Jena geboren

 1966 – 1976:   Schulausbildung

 1976 – 1979:   Berufsausbildung zum Sanitärinstallateur

 1979 – 1990:   Arbeit als Installateur

 seit 1990:   Unterwegs auf Montage

 1999:      angefangen, mit digitalen Techniken zu experimentieren

 2005:     erste digitale Fotomontagen

 2007:     Ausstellung meiner Bilder in der www.fotocommunity.de

 2010:    erste Zeichnungen in die Fotobearbeitungen integriert2018 Keller scherenschnitt bearbeitung jpeg

 2013:    meine Arbeiten werden in der Zeitschrift "COLOR FOTO" abgebildet

 2014:    Veröffentlichung eines Kalenders "Phantastisches für Ihre Augen"

 2015:    Veröffentlichung eines Kalenders "optische Täuschungen"

 2016:    Veröffentlichung eines Kalenders "optische Täuschungen"

 2016:    Teilnahme an einer Gruppenausstellung im „MOCA“ Peking

 Der Kalender „gezeichnete Illusionen“ für 2018 ist veröffentlicht und auf „amazon“ erhältlich.

 

Mein Anspruch:  Mit diesen Bildern möchte ich das Auge verführen und gleichzeitig dem Verstand eine Aufgabe schenken. Also …  den Geist erfreuen.

 

Mein Ziel:   Ich möchte mit meinen Bildern das entspannte Nachdenken, die spielerische Inspiration des Betrachters anregen. Aber auch die Achtsamkeit zu den vermeintlich „kleinen“ Dingen, wie Stift und Papier.

 

Meine Arbeit:  In einer Skizze/Zeichnung halte ich die Idee fest. Auf der Tischplatte werden alle benötigten Elemente, Stift / Papier / Skulptur, platziert und fotografiert. Mit Hilfe dieses Fotos kann ich die anamorphosen Zeichnungen fertigen und in die Szene einfügen. Danach entstehen die finalen Fotografien und diese erhalten am Rechner den letzten Schliff. (Schatten2018 Keller schreibfeder jpeg korrigieren, die Kanten des Papieres bearbeiten, die Halterungen bei Skulpturen herausnehmen). Die von mir eingesetzten anamorphosen Zeichnungen sind für mich „aktive Zeichnungen“. Anamorphos bedeutet, daß ein gestrecktes oder gestauchtes Bild nur von einem bestimmten Punkt aus korrekt gesehen wird.

 

Meine Philosophie:   Als Kinder haben wir Figuren in den Wolken gesehen. Eine solche mit dem Sonnenlicht getragene Unbeschwertheit verdrängt das Hirn mit Rationalem, welches mit dem Erwachsenwerden einhergeht und sich ausbaut.

 

Mit meinen Bildern lasse ich dieses unbeschwerte Licht in den rationalen Alltag einfließen und zeige, daß es einen Weg gibt, auch wenn er versperrt scheint.

Ich bin Autodidakt.

Der Förderverein Schloss Beichlingen lädt herzlich ein zu beiden Vernissagen.

In der Schloßkirche findet danach das 24. Beichlinger Chortreffen statt. Dazu erwarten wir folgende Chöre:

Liedertafel Orlishausen

MGV Hassleben

Gemischter Chor Sömmerda

Chor Straußfurt

 

Anfahrt und Kontakt

Eingebettet in eine abwechslungsreiche, bewaldete Hügellandschaft am nordöstlichen Rand des Thüringer Beckens hat sich mit Schloss Beichlingen ein imposantes und vielseitiges Baudenkmal über Jahrhunderte erhalten.

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Entdecken und bestaunen Sie die Geschichte, die Außenanlagen und die Räume von Schloss Beichlingen ... 

Schloßführung ca. 1 Stunde weiterlesen