das besondere Konzert

                          - das Kammerorchester Hochheim spielt auf

unter der Leitung von Katrin Ebert

 Das Hochheimer Kammerorchester, gegründet 1973, besteht aus qualifizierten Laien- und Profimusikern, die sich wöchentlich zusammenfinden, um Werke aller Stilrichtungen zu erarbeiten. Nachdem Ruth Seifert das Orchester 25 Jahre lang leitete, übernahm im Jahr 1999 Katrin Ebert 

2019 09 Kammerorch Hochheimdiese Aufgabe und setzte die bewährte Praxis fort, die Streicher ohne Dirigenten vom Konzertmeisterpult aus anzuführen. Darüber hinaus tritt das Orchester mit verschiedenen Dirigenten, oftmals in Zusammenarbeit mit Chören, auf. Außer in Hochheim, wo es eine wichtige Rolle im Musikleben der Stadt spielt und unter anderem jährlich die Sommerlichen Serenadenkonzerte veranstaltet, konzertiert das Orchester im gesamten Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus.

Katrin Ebert, in Mainz geboren, lebt heute in Frankfurt am Main. Im Alter von 5 Jahren erhielt sie den ersten Violinunterricht und war in ihrer Jugend u. a. Konzertmeisterin des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz. Noch während der Schulzeit begann sie als Jungstudentin ein Violin-Studium bei Prof. Ulrike Dierick an der Musikhochschule Saarbrücken, das sie dort nach dem Abitur zunächst weiterführte. Später wechselte sie zu Prof. Jörg Hofmann an die Musikhochschule Freiburg und schloss ihr Studium dort mit dem künstlerischen und dem pädagogischen Examen ab. Anschließend ergänzte und vertiefte sie ihre Ausbildung mit einem Aufbaustudium "Historische Interpretationspraxis" bei Mary Utiger und Michael Schneider an der Musikhochschule Frankfurt sowie mit Kursen im Bereich Barockvioline und barocker Kammermusik bei Thomas Pietsch und John Holloway.

Zu ihren künstlerischen Tätigkeiten gehören Konzerte und CD-Produktionen mit Orchestern wie „La2019 09 Kammerorch Hochheim Serenade Stagione Frankfurt“, „Cappella Coloniensis“, „Concerto con Anima Köln“ und dem „Barockwerk Hamburg“ sowie in kammermusikalischen Besetzungen u.a. mit den Barockensembles „Le Goût Étranger“, „La Tirata“ und "Ornamente 99", dem Tango-Ensemble "Quinteto con Fuego", dem „Haydn Quartett Frankfurt“ und dem Ensemble „Divertimento Francoforte“. Darüber hinaus ist sie Gründerin und Konzertmeisterin der "Cappella FrancoForte" und unterrichtet Musiker und Musikliebhaber jeden Alters in Violine, Viola und Kammermusik. Dem Hochheimer Kammerorchester ist sie bereits seit ihrer Jugend verbunden und übernahm 1999 dessen Leitung.

 Unbedingt erwähnenswert sind aber im Zusammenhang mit unserem erneuten Besuch die früheren gegenseitigen Besuche und Begegnungen zwischen Kölleda und Hochheim, insbesondere unseres Orchesters mit dem Thüringer Hausmusikkreis.

2019 09 Kammerorch Hochheim2 Uns ist in sehr schöner Erinnerung unser Besuch und Konzert in Beichlingen am 3. Oktober 2002 (mehr oder weniger zufällig war es ausgerechnet der Tag der deutschen Einheit!).

 Und schon am 15.September 1990 - vor der Wiedervereinigung! - spielte das Hochheimer Kammerorchester in der St. Wippertikirche in Kölleda zusammen mit dem Hausmusikkreis, der noch "Kammermusikkreis des Kurt-Neubert-Klubs Sömmerda" heißt.

 Ich selbst war damals noch nicht dabei, dafür aber meine Mutter, die früher, als wir noch in Mainz wohnten, im Hochheimer Kammerorchester Bratsche mitspielte. Sie stammt übrigens ursprünglich aus Jena, und bei der ersten Begegnung mit dem Hausmusikkreis stellte sich heraus, dass sie von dort, aus ihrer frühen Jugend, Bernhard Schorcht kannte! 1994 zogen meine Eltern wieder nach Jena und wohnen dort nach wie vor.

 Das Orchester wurde 1990 noch von meiner Vorgängerin Ruth Seifert geleitet, die - inzwischen2019 09 Kammerorch Hochheim3 hochbetagt - noch immer bei uns Geige mitspielt und mir nach wie vor eine große Stütze und ein bisschen die Seele des Orchesters ist. Nach ihrem jetzigen fabelhaften Gesundheitszustand zu urteilen, wird sie im September wieder dabei sein, wie auch ihr Mann, der Cello spielt.

 Die Altersstruktur in unserem Orchester ist außergewöhnlich durch die große Spanne, aktuell von 16 bis 87! Drei Generationen also, die in großer Eintracht gemeinsam musizieren. Das recht hohe Niveau, das wir versuchen zu halten, ist das eine (woran natürlich auch die professionellen Mitglieder einen Anteil haben, aber ebenso das große Engagement jedes einzelnen, was in so einem kleinen Orchester besonders wichtig ist) - das gemeinschaftliche Miteinander von Alt und Jung (und Mittelalt und -jung) aber ist das andere, und da ist Perfektion nicht unbedingt immer das Wichtigste.

 Musikalische Lebendigkeit liegt mir allerdings immer am Herzen, und insbesondere in der Barockmusik habe ich versucht, mit Hilfe meiner Erfahrungen im Bereich der Historischen Aufführungspraxis das Orchester zu einer stilistisch passenden und lebendigen Interpretation zu führen.

 Einen Presseartikel finden Sie hier: 

https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/main-taunus/hochheim/mit-leidenschaft-zur-konzertreife_19002577

 

Anfahrt und Kontakt

Eingebettet in eine abwechslungsreiche, bewaldete Hügellandschaft am nordöstlichen Rand des Thüringer Beckens hat sich mit Schloss Beichlingen ein imposantes und vielseitiges Baudenkmal über Jahrhunderte erhalten.

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