Karsta Schneider und Anita Walther: Textilkunst

- Wandbehänge und Fensterbilder in Naturfarben mit der Klöppeltechnik2017 11 05 Moraw Schneider 3 - Kopie

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TRADITION IN NEUEM GEWAND

 

 

Wie einst das Schnitzen so gehörte auch das Klöppeln zur Tradition im Erzgebirge. Heute ist es immer noch ein weit verbreitetes Hobby zur Freizeitgestaltung. Als gebürtige Erzgebilglerin ist  Frau Anita Walther in fünf Jahrzehnten ihrer Klöppelleidenschaft nachgekommen und hat ein beachtliches Werk geschaffen. Als ihre Tochter habe ich diese Leidenschaft übernommem. Der Unterschied zu anderen Klöpplerinnen ist, das alle 2017 11 05 Moraw Schneider 10 - KopieArbeiten auch selbst entworfen sind, d. h. der notwendige Klöppelbrief wurde eigens erstellt. Durch die Verwendung dicker Fäden entstehen größere Arbeiten, die als Fenster - und Wandgestaltung sehr dekorativ sind.Frau Walther liebt die Naturtöne, ich habe noch Farbe mit ins Spiel gebracht. Aber das wichtigste Element unserer Arbeiten ist die freie Gestaltung.

Karsta Schneider

 

 

Liebe Gäste,

 

meine Mutter, Frau Anita Walther, und ich, Karsta Schneider, wir möchten uns beim Förderverein Schloß Beichlingen e. V. ganz herzlich für die Möglichkeit bedanken, hier in diesen ehrwürdigen Räumen eine Ausstellung zu gestalten.

 

Unser Familie stammt aus dem Erzgebirge, wo die Klöppeltechnik weit verbreitet ist. Ich wohne seit 1979 in Thüringen; meine Eltern sind vor 6 Jahren aus dem Erzgebirge nach Thüringen gezogen. Frau Walther betreibt das Hobby seit ca. 40 Jahren2017 11 04 Schneider 1 - Kopie und konnte mit ihren Arbeiten schon einige Ausstellungen im Erzgebirge ausführen. Für mich ist es heute die erste. Wir freuen uns aber sehr, dass uns die Gelegenheit gegeben wurde, unsere Arbeiten gemeinsam zu präsentieren. Durch die Verwendung dickerer Naturfäden und die Schaffung eigener Entwürfe sind Arbeiten mit ganz spezieller Handschrift entstanden. Der Kreativität meiner Mutter ist es zu verdanken, dass ich schon als Kind meine Freizeit mit Stricken oder Häkelnverbrachte. Ein Besuch meiner Eltern vor ca. 20 Jahren brachte mir alle notwendigen Klöppelutensilien ins Haus; meine Mutter lernte mir die 2 wichtigsten Schläge, und meine Leidenschaft war geweckt. Auch ich konnte mich mit der Spitzenklöppelei nicht anfreunden. Anfangs arbeitete ich Entwürfe meiner Mutter nach, begann dann aber auch schnell, eigene Entwürfe zu entwickeln und brachte Farbe mit ins Spiel. Die Frage nach dem Verwendungszweck der Arbeiten klärte sich schnell. Als Fensterbilder sind sie dekorativ, und es lassen sich Scheibengardinen im Landhausstil anfertigen.

 

Wir hoffen, in dieser Ausstellung zeigen zu können, wie mit einer alten Technik neue Wege eingeschlagen werden können. Was uns ebenfalls immer wieder beschäftigt ist die Frage, in welcher Kategorie sich unsere Arbeiten einordnen.

 

Karl Valentin schrieb zur Kunst: „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“

 

Danke für Ihre Aufmerksamkeit!  

Karsta Schneider - Rede zur Vernissage

 

Anfahrt und Kontakt

Eingebettet in eine abwechslungsreiche, bewaldete Hügellandschaft am nordöstlichen Rand des Thüringer Beckens hat sich mit Schloss Beichlingen ein imposantes und vielseitiges Baudenkmal über Jahrhunderte erhalten.

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