5.7.2020: Ausstellungen von Isolde Brandt & Torsten Brandt sowie Annett Hoffmann und Kathrin Adler

Kunst ist eine feine und sensible Haut zwischen uns und dem Herzen der Welt, und es ist gewiss besser, diese dünne Haut zu haben als einen Panzer- um ganz ins Herz der Welt hineinzukommen, muss man auch diese Haut schließlich durchstoßen.

                                                             Herrmann Hesse

2020 07 Brandt Isolde 1Isolde Brandt (Teutleben):

Dieses Zitat steht für meine künstlerische Arbeit. 

Ich bin Hobbymalerin.

Seit meinem 50. Lebensjahr beschäftige ich mich mit unterschiedlichen Maltechniken. Die Aquarellmalerei faszinierte mich zunächst am meisten. Meine Bilder stelle ich seit 2002 an verschiedenen Orten aus. 2014, anlässlich der Eröffnung der Feierlichkeiten zum 1000jährigen Bestehens des Schlosses Beichlingen hatte ich die Möglichkeit, eine Ausstellung mit Aquarellen zu präsentieren. Es war ausschließlich Landschaftsmalerei.

Die jetzige Ausstellung ist ein Rückblick auf mein Leben unter 

2020 07 Brandt Isolde 2

dem Motto „Mein Leben in Bildern“. Es sind nicht nur meine üblichen Landschaftsbilder zu sehen, sondern auch das Thema Naturschutz und die Überwindung einer Lebens- und Sinnkrise wird behandelt. 

Zu meiner Person: 1948 wurde ich in Buttstädt geboren, wuchs in Herrengosserstedt auf. Danach besuchte ich das Gymnasium in Schulpforte, studierte an der TU Dresden Psychologie und promovierte an der Bergakademie Freiberg zum Dr. der Philosophie. Ich arbeitete als Dozentin in derWeiterbildung von Managern. 

 

 

Torsten Brandt (Berlin)

 

2020 07 Brandt TorstenIch würde mich selbst als ambitionierten Hobbyfotographen bezeichnen. Hauptberuflich bin ich Teamleiter in einem Kfz-Sachverständigenbüro in meiner Heimatstadt Berlin. Zudem bin ich als Badminton-Trainer in verschiedenen Vereinen und Sportgruppen mit unterschiedlichen Altersklassen tätig.

Zur Fotographie kam ich ganz klassisch über meine eigenen Urlaubsfotos. Ich erkannte, dass mich besondere Perspektiven und Blickwinkel inspirierten. So kam es, dass ich immer mehr nach solchen speziellen Blicken suchte und bei jeder Gelegenheit, die sich mir bot, zur Kamera griff.

 

Konkret nennt sich mein Fotoprojekt "Bilder in Blicken", welches ich auch als Thema für die Ausstellung ansehen würde. Ich habe im Oktober 2018 mit einer Präsentation auf einer eigenen Facebookseite begonnen und2020 07 Brandt Torsten 3 habe mittlerweile einige Fans. Danach kam eine eigene Webseite (www.bilder-in-blicken.de) hinzu. Ich präsentiere Bilder in verschiedenen themenbezogenen Alben. So finden sich im Album „Mauerblicke“ zum Beispiel Bilder an, über oder mit Mauern. Wohingegen der Betrachter im Album „Durchblicke“ Bilder durch künstliche oder natürliche Objekte hindurch findet. Das Album „Lichtblicke“ zeigt Ansichten im Spiel mit natürlichen oder künstlichen Licht. Die klassischen Impressionen mit der Sicht auf Seen oder das Meer finden sich im Album „Meerblicke“. Frei nach dem Motto "ist das Kunst oder kann das weg?" widmen sich die Bilder im Album „Kunstblicke“.

Das Album „Spiegelblicke“ präsentiert Bilder mit Spiegelungen in natürlichen oder künstlichen Objekten. Weitere neue Alben sind bereits realisiert oder in Planung. Mit den besonderen Perspektiven möchte ich den Betrachtern neue interessante Ansichten und Blickwinkel zeigen. 

 

 

Annett Hoffmann, Malerei - Acrylbilder (Erfurt): 

http://infinit-art.de/ 

 

2020 07 HoffmannIch beschäftige mich autodidaktisch mit verschiedenen Techniken. Zudem nehme ich an Kursen bei der Erfurter IMAGO Kunst- und Designschule e. V. und bei der Dipl. Bildhauerin Sylvia Bohlen (Raku) teil.

Ich arbeite in Erfurt und in meinem Atelier im Wieratal.

Die Inspiration für meine späteren Arbeiten beziehe ich aus Orten, welche ich besucht habe und aus Beobachtungen des Alltages. Von diesen Szenen und Bauwerken fertige ich Skizzen an, welche dann die Basis für meine Arbeiten bilden.

 

In meinen späteren Werken auf der Leinwand reduziere ich dann die kolorierte Skizze auf schwarz/weiß Töne und positioniere das Bildelement im farbigen Kontext.

2020 07 Hoffmann 1

 

Einen Ort oder eine Situation darzustellen heißt nicht nur, diese/n auf Papier und Leinwand festzuhalten; es geht darum, ihn kennenzulernen, ihn zu fühlen und sich zu eigen zu machen.

Hierbei spielt die Vergangenheit als auch die Gegenwart eine Rolle, der Mensch und die Architektur. Alle Gebäude - profan wie sakral - sind geprägt vom Menschen und seiner Zeit, sie erzählen die verschiedensten Geschichten, so wie der Mensch selbst. Und Teile davon, fügen sich in meinen Bildern zusammen.

Ich arbeite oft mit Worten und Fragen, auf welche der Betrachter mit seiner Individualität und Erfahrung eigene Antworten finden kann....

 

 

Kathrin Adler (Berlin), Steinmalkünstlerin:

 

 

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Anfahrt und Kontakt

Eingebettet in eine abwechslungsreiche, bewaldete Hügellandschaft am nordöstlichen Rand des Thüringer Beckens hat sich mit Schloss Beichlingen ein imposantes und vielseitiges Baudenkmal über Jahrhunderte erhalten.

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